Im April 1625 sorgt die Ankunft des jungen d'Artagnan in Meung für Aufregung.
Er reitet auf einem klapprigen, gelben Béarner Pferd, dessen Erscheinung bei den Dorfbewohnern und Gästen des Gasthofs „Franc-Meunier“ Belustigung hervorruft. D'Artagnan, stolz und reizbar, fühlt sich durch dieses Lachen persönlich beleidigt.
Vor seiner Reise hatte d'Artagnan von seinem Vater fünfzehn Écus, das alte Pferd und wichtige Ratschläge erhalten: Er solle den edlen Familiennamen ehrenhaft tragen, sich durch Mut und Abenteuer auszeichnen, oft kämpfen – besonders da Duelle verboten waren – und nur Beleidigungen des Kardinals und Königs dulden. Zudem erhielt er einen Empfehlungsbrief für M. de Tréville, den Hauptmann der Musketiere, ein Vorbild für seinen Aufstieg in Paris. Seine Mutter fügte ein Rezept für einen heilkräftigen Balsam hinzu.
Im Gasthof entdeckt d'Artagnan einen eleganten Herrn, der mit zwei Begleitern am Fenster steht und sich über sein Pferd lustig macht. Zornig stellt d'Artagnan den Fremden zur Rede, der mit kühler Ironie reagiert. D'Artagnan zieht sein Schwert, doch die Begleiter und der Wirt greifen ihn mit Stöcken an. Sein Schwert zerbricht, und er wird blutend und ohnmächtig niedergeschlagen. Der rätselhafte Herr bleibt ungerührt, verhöhnt die Gascogner und befiehlt, d'Artagnan fortzuschaffen.
Als d'Artagnan in der Küche versorgt wird, erfährt der Unbekannte vom Wirt, dass der junge Mann M. de Tréville genannt und einen Empfehlungsbrief an den Musketierhauptmann bei sich trug. Der Herr zeigt sich daraufhin besorgt, dass d'Artagnan ein „großes Vorhaben“ durchkreuzen könnte.
Kurz darauf trifft eine junge, schöne Dame, „Milady“ genannt, ein. D'Artagnan belauscht ihr Gespräch mit dem Herrn: Sie soll im Auftrag des Kardinals nach England reisen, um den Herzog zu überwachen, während der Herr nach Paris zurückkehrt. Als Milady nach der Bestrafung des „frechen Jungen“ fragt, stürzt d'Artagnan, trotz seiner Schwäche, hervor und fordert den Herrn erneut zum Duell heraus. Doch Milady drängt zur Eile, und beide fliehen rasch in verschiedene Richtungen, ohne die Zeche zu bezahlen. D'Artagnan bricht bei dem Versuch, sie zu verfolgen, erneut zusammen, murmelt "Feigling!" und "sie ist wunderschön! Milady."
Dank des mütterlichen Balsams erholt sich d'Artagnan über Nacht. Am nächsten Morgen stellt er jedoch fest, dass sein Empfehlungsbrief an M. de Tréville gestohlen wurde. Er gerät in Wut, konfrontiert den Wirt und versucht, sein nun zerbrochenes Schwert zu ziehen.